Der Rausch des Neuen – Nachhaltigkeit beginnt im Kopf

Unser Konsum kann nicht nachhaltig sein, solange wir Glück in ständig neuen Gütern suchen. Dieses kurzfristige Glücksgefühl blendet die langfristigen Folgen aus. Dabei ist es egal, ob man eigene Kinder hat oder nicht: Die ökologischen Konsequenzen betreffen uns alle.

Ohne eine Nachhaltigkeit wird das Verhalten der größeren Gruppe die Grenzen zeigen.

Konsumverhalten kann nicht nachhaltig sein, wenn im Stundentakt neue materielle Güter benötigt werden. Es ist wohl das Glücksgefühl, was die Menschen zu diesem Verhalten bringt. Beim Hinterfragen der Wirkungen sollte es möglich sein, die längerfristigen Wirkungen zu erkennen.

Zeit statt Plastik

Umweltschutz bedeutet mehr als Bäume pflanzen. Er bedeutet, Prioritäten zu setzen. Was ist wertvoller: Das hundertste Spielzeug, das morgen im Müll landet, oder ein gemeinsamer Nachmittag beim Brettspiel? Jedes Produkt belastet die Umwelt – von der Herstellung bis zur Entsorgung. Reparieren statt Ersetzen ist hier der Schlüssel zur echten Veränderung.

Der wahre Umweltschutz beginnt wohl in der Erkenntnis, bei dem was wir wirklich tun. Es hätte einen Wert nachzudenken, für den Unterschied. Wenn wir mit Kindern im Jahr hundertmal "Mensch ärgere dich nicht" spielen, oder mit Spielzeug unterhalten, was keine Nachhaltigkeit hat.

Wer wirklich etwas für die Umwelt tun möchte, muss das zunächst einmal verstehen. Sich mit einer Illusion vor der Wirklichkeit verstecken, kann die Welt wohl nicht retten. Oft prangern wir das vermeintlich falsche Verhalten anderer Menschen an und ignorieren dabei die selbstgemachten Fehler

Illusion und Wirklichkeit

Wir zeigen oft mit dem Finger auf andere Nationen, ohne unser eigenes kollektives Verhalten zu verstehen. Wahre Nachhaltigkeit braucht keine medienwirksamen Aktionen, sondern eine Rückkehr zum Maßvollen. Diejenigen, die heute nur dem Gewinn hinterherjagen, werden feststellen, dass wahre Zufriedenheit nicht käuflich ist. Am Ende sind die "Gewinnsüchtigen" oft die ärmsten Menschen.

Menschen ohne Nachwuchs ist es wohl egal, die Wirkungen greifen dennoch radikal.

Mensch ärgere dich nicht

Würden wir mit unseren Kindern an 100 Tagen im Jahr, Mensch ärgere dich nicht spielen, dann wäre die Wirkung bezüglich der Nachhaltigkeit zu spüren. Vermutlich müssten dann keine medienwirksame Aktionen mit Baumpflanzungen durchgeführt werden.

Ich ärgere mich nicht über die Differenzen, ich will nur die voraussichtlichen Wirkungen ergänzen.

Wenn aber jeden Monat 100 neue Spielzeuge benötigt werden, weil die Kinder sonst nicht mehr auf der vorgemachten Linie bleiben, dann werden die Baumpflanzungen wohl nicht den gewünschten Effekt bringen können.

Auch mit dem Verzicht von Fleisch wird die Welt nicht besser, Menschen sind zwar nachweislich vorwiegend Pflanzenfresser, aber eine Minderheit glaubt es wohl besser.

Ich lebe nicht vegan, zunächst wäre wohl vegetarisch dran.

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