Wachstum mit Überlebenslast

Wachstum erzeugt eine Überlebenslast, wenn die Strategie nicht mehr zur Erhaltung des Systems passt. In einem definierten Wirtschaftsraum ist jeder Akteur mit dieser Last konfrontiert. Wer darunter leidet, hat oft die tieferen Zusammenhänge nicht durchschaut oder ist blind den Versprechungen anderer auf den Leim gegangen.

Das Tannenbaum-Dilemma

Am einfachsten lässt sich das Problem des unbegrenzten Wachstums am Beispiel eines Tannenbaums im Wohnzimmer verdeutlichen. Angenommen, man pflanzt ihn in einen ausreichend großen Kübel, um sich den jährlichen Neukauf zu sparen. Sobald der Baum jedoch die Decke erreicht hat, ist der Weg nach oben versperrt.

Er geht zwangsläufig in die Breite, da der Raum nach oben erschöpft ist. In einem begrenzten Behälter – wie unserem Wohnzimmer oder einem geschlossenen Markt – wird das Wachstum zur unbrauchbaren Überlebenslast für die Pflanze und zur Bedrängnis für die Bewohner.

Anpassung vs. Gier

Fische in einem Aquarium sind uns hierbei oft voraus: Sie passen ihre Körpergröße dem vorhandenen Raum an. Sie regulieren ihr Wachstum gemäß dem "Wirtschaftsraum" Aquarium und minimieren so ihre Überlebenslast.

Der Mensch hingegen ist in seiner Wahrnehmung oft eingeschränkt, da die Gier als treibende Kraft gegen diese natürliche Regulation hält. Ein Einzelner kann gegen diese kollektive Dynamik kaum etwas ausrichten. Wir sehen die Folgen bei ehemals stabilen Größen wie VW: Geht ein System zu sehr in die Breite, sucht die Umgebung irgendwann das Weite.

Die Grenze der Modulation

Wachstum ohne Modulation führt unweigerlich zum Stillstand. Wenn das Positive nicht mehr gesteigert werden kann, tritt eine Sättigung ein, die in Frustration umschlägt. Ich vergleiche das gerne mit der Technik: Ein zu heller Bildschirm lässt kein Bild mehr erkennen; ein übersteuerter Ton bei einer Aufnahme führt zum "Clipping" – dann ist Sense.

Jedes Wachstum hat eine natürliche Grenze. Wer dieses Wachstum überleben will, muss umdenken. Meiner Ansicht nach liegt die Lösung in der geistigen Beweglichkeit. Das Zauberwort hierfür ist EberttrebENSport – ein Prozess, bei dem der Mensch lernt, alte Muster "auszuspeien" und sich neu zu orientieren.

Fazit: Selbstverwaltung der Gefühle

Anstatt blindem, linearem Wachstum wäre eine Modulation gescheiter. Wenn Menschen es nicht lernen, ihre Bedürfnisse selbst zu verwalten, werden externe Mächte oder Autokraten ihre Gefühle gestalten. Die Strategie muss zum Überleben passen, sonst schlägt die Lebensfreude in Hass um – eine Entwicklung, deren traurige Ergebnisse man täglich in den Nachrichten sieht.

Ich persönlich finde meinen Frieden im bewussten Maßhalten. Ich habe Spaß am Sparen und genieße es, elektrisch zu fahren. In meiner eigenen Welt bestimme ich die Wachstumsgrenze selbst, anstatt mich von der Community oder dem Marktdruck treiben zu lassen.

Wird der Raum für den Baum zu klein,
passt das Wachstum nicht mehr hinein.
Wer die Grenze nicht rechtzeitig sieht,
vor seiner eigenen Last dann flieht.

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