„Diese Seite fliegt nicht immer – aber sie taucht auf, wo man es nicht erwartet.“

Mit einem Sehrohr, das sich dem Nebel nicht beugt.

Überlast durch Traffic – Wenn Kommunikation ins Rauschen kippt

Wie im digitalen Raum kann auch im menschlichen Miteinander zu viel „Traffic“ zu Störungen führen. Wenn Informationen unkontrolliert strömen, geraten Filtermechanismen ins Wanken – und das System Mensch beginnt zu stolpern. Ob Musikberieselung im Kaufhaus oder überfüllte Gesprächskanäle am Stammtisch: Die Fähigkeit zur klaren Einschätzung sinkt, wenn der Lärmpegel steigt.

Ein funktionierender innerer Filter schützt zwar vor Überforderung – doch was bleibt am Filter hängen? Und was geht verloren? Wenn wichtige Prozesse durch Kommunikationsüberlastung verschoben oder blockiert werden, entstehen Fehler, die oft erst spät erkannt werden.

Vom Webserver zur Wirklichkeit

Inspiriert wurde dieser Text durch ein reales Problem mit dem Traffic auf meinem Webserver bei der Telekom. Wie David gegen Goliath kämpfe ich dort gegen eine unsichtbare Überlast – und erkenne dabei, wie ähnlich die Muster im digitalen und menschlichen Raum sind.

Auch zwischen Menschen kann ein Schwall von Belanglosigkeiten eine hilfesuchende Stimme übertönen. Nicht aus böser Absicht – aber mit fataler Wirkung. Die Frage bleibt: Muss das sein?

Wenn Veränderung ausbleibt

Wer jede Veränderung verweigert, konserviert den Status quo – und der ist nicht immer fruchtbar. Auch nachträgliche Diskussionen können Wirkung entfalten, wenn sie nicht nur der Selbstdarstellung dienen. Wertschöpfung entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Klarheit.

Die Welle und das Bit

Wenn eine Erkenntnis eine Welle schlägt, kann sie tragen – oder überrollen. Doch wenn viele auf derselben Welle reiten, fehlt oft das korrigierende Bit. Die Beobachter lachen, die Reiter taumeln – und niemand weiß, worum es eigentlich ging.

Wertschätzung ist ein hohes Gut. Sie braucht keine Helden, nur Einsicht. Und die beginnt mit der Frage: Wie viel Verkehr verträgt ein Mensch?

Auswirkungen von Verkehr bei Menschen

Analog zum Traffic im Internet, hat ein erhöhter Verkehr von Inhalten in der Kommunikation auch schädliche Auswirkungen. Diese werden dann sichtbar, wenn es im Ablauf zu Störungen führt. Es ist eigentlich einfach zu verstehen, lasse uns die Sache mal gemeinsam sehen.

Ob es die Musikberieselung im Kaufhaus ist, oder der überfüllte Gesprächskanal am Stammtisch, zu einer akribischen Einschätzung von Tatsachen, wird dies wohl kaum führen. Wenn die internen Filtersysteme beim Mensch funktionsfähig sind, dann wird die Leistungsfähigkeit von Abwägungen zwar nicht eingeschränkt, die Frage wäre lediglich, was bleibt am Filter zurück?

Ein Ausschluss kann aber bereits schon quasi zu einer Systemstörung führen, etwa wenn ein nötiger Prozess dadurch verschoben oder gar ausgesetzt wird. Nur selten sind solche Ablauffehler auch zeitnah zu erkennen und mit ihren Auswirkungen dennoch zu benennen.

Aktuelles Problem mit dem Traffic

Inspiriert hat mich ein aktuelles Problem mit dem Traffic auf meinem Webserver der deutschen Telekom, bei der ich ein Hosting Produkt, schon seit längerer Zeit nutze. Ich kämpfe wie David gegen Goliath in einem quasi parallelen Fall und erkenne nun immer besser die Auswirkungen von einem gestörten Verkehr.

Wenn es zu unerwünschten Auswirkungen im zwischenmenschlichen Bereich führt, ist diese Möglichkeit wohl nicht völlig auszuschließen. Menschen können sogar mit einem ganzen Schwall von Blödsinn, noch Öl ins Feuer gießen. Das muss dann noch nicht einmal Absicht sein und trotzdem ist der vielleicht hilfesuchende allein.

Die Frage dabei wäre - muss das sein?

Stellen Menschen jegliche Veränderungen ein, dann bleibt vieles wie es ist und das ist nicht immer der brauchbare Mist, wie er etwa in der Landwirtschaft gebraucht werden könnte. Selbst das nachträgliche disputieren müsste man erst einmal mit seiner Auswirkung kapieren, denn damit schaffen sich auch Leute hervor, ohne die eigentlich Wertschöpfung zu betreiben.

Soll es wirklich nur dabei bleiben?

Dann hätten wir wohl schlechte Zeiten vor uns. Wenn eine Erkenntnis eine Welle schlägt, haben wir eine Welle die uns trägt. Reiten viele auf einer Welle mit, fehlt dort vermutlich das zu korrigierend Bit. Es ist also innerhalb der Wellenreiter nie auszumachen, worüber die Beobachter wohl lachen könnten.

Der eigene Anteil mit einer wertschätzenden Steigerung ist ein hohes Gut und erfordert nicht mal Mut. Nur die Einsicht für den Verkehr und das ist doch bestimmt nicht so schwer. Mit einem hohen Anteil gäbe das auch viel her. Es gibt nur etwas, das dagegen spricht, für die persönliche Bereicherung, taugt es wohl nicht.

Beispiele zur Problembenennung

Unterschiedliche Bildungsstände sind hierfür vielleicht gut zu gebrauchen. Es muss noch nicht einmal eine Konstellation von Akademikern zu nicht Akademikers sein. selbst unter Akademikern könnte ein Bildungsunterschied bestehen, wenn die Fachbereich zu sehr vo einander abweichen.

Mit dem Verständnis der Auswirkungen bei den Kommunikationsregel könnten umfangreich gebildete Menschen die möglichen Problem zwar reduzieren, ganz ausgeschlossen sind sie aber dennoch nicht. Bei religiösen Orientierungen fällt möglicher weise etwas anderes ins Gewicht. Manche Männer mögen das aber auch ohne religiöse Bezugspunkte nicht.

Es betrifft aber nicht nur die Frauen. Auch wenn ein Auszubildender anstatt zuzuhören dem wissenden gegenüber Fragen stellt, bevor diese die Anweisungen überhaupt verstanden hat, könnte ein Fall vom falschen Verkehr werden. Diese Art von Kanalfüllung, also in der verfügbaren Zeit, den Austausch mit erhöhte Traffic zu stören, kann auch dafür verantwortlich sein.

Aber auch in einem dosierten Krieg -ich hatte bereits darüber geschrieben- kommt es durch diesen Traffic zu einer Veränderung. Der Traffic wird quasi zum Gegenwind und erzeugt die Wirbel, die wie beim Hubschrauber mit seinem Bodeneffekt vor der Landung nur schwer ohne Elektronik dafür zu beherrschen sind. Darin liegt auch die Stärke der KI, bei der zukünftigen Kriegsführung.

Wissen um das Nichtwissen ist die Macht, was eine Kanalverstopfung so alles macht.

Dagegenhalten kann man immer nur dann, wenn einem die Auswirkungen bekannt sind. Ohne die Kenntnisse der Auswirkungen kommen diese aber trotzdem und die Wirkung ist wohl stärker. Denken wäre also bereits vor dem möglichen Wirkungspunkt angesagt.

Interessiert das keinen BH-Träger, verwenden Differenzen dann die Jäger.