Punktlandung fürs Ziel oder Geländegängigkeit?
So schön wie eine Punktlandung im Leben auch ist, wäre die Punktlandung für die Psyche wohl Mist. Im Leben ist eine Geländegängigkeit angesagt, um die bevorstehende Aufgaben bewältigen zu können. Der Weg wird meist wie eine Sägezahnlinie erfolgen und nicht wie in den Träumen durch eine Punktlandung.
Eine Punktlandung gelingt eher auf dem Eis bei einer Olympiade. Wenn eine Fahrt zur Autowerkstatt noch ohne Probleme geht, aber nach der Diagnose das Auto endgültig steht, dann ist auch diese Punktlandung schade. So erging es unserem 225xe und das tat weh.
Menschen sind keine Drohnen
Illusionen entstehen oft bei der Leistungsfähigkeit von Drohnen. Die automatische Aussteuerung wird aber im Leben nicht gelingen, da muss der Mensch schon selbst etwas zustande bringen. Die Wirbeleffekte bei einer Annäherung sind nicht verlogen. Bei einer Partnerwahl lässt sich dieser Effekt manchmal auch erkennen.
Auch Kinder lassen sich schwer auf einen Punkt landen, sie reagieren da eher wie ein Hubschrauber, der von seinem eigenen Abwind in die Turbulenzen gerät. Ein eigenes Steuern vor Ort, wie es etwa die Drohne kann, ist da zielführender als von außen.
Dagegen ist die Geländegängigkeit von Tieren beeindruckend und das, ohne zuvor eine Schulbank drücken zu müssen. Quasi direkt aus dem Ei und im Leben voll dabei. Der Mensch hingegen, muss erst sein Programm überlegen, dann erst kann er sich mit Geländegängigkeit bewegen. Nach der verfehlten Punktlandung mit dem E-Kennzeichen folgte das deutsche Dilemma.