Nachgeben und seine schweren Nebenwirkungen

Nachgeben wird oft als Tugend missverstanden, kann jedoch schwere psychische Nebenwirkungen haben. Sogar die Flucht vor den täglichen Lebenslasten ist eine Form des Nachgebens. Diese Erkenntnis mag im Widerspruch zu klassischen christlichen Vorstellungen stehen, doch in einer rauen Umgebung kann bedingungsloses Nachgeben der falsche Weg sein.

Einen eigenen Standpunkt gegen den Strom einer christlich geprägten Erwartungshaltung zu halten, erfordert Mut – denn Harmonie um jeden Preis ist nicht immer gesund.

Preis für den kurzfristigen Frieden

Aus natürlicher Sicht ist Nachgeben nur dann die beste Alternative, wenn es einen triftigen Grund gibt – etwa das schiere Überleben bei einem Angriff. Wenn jedoch das Nachgeben dazu führt, dass eine dauerhafte Seelenlast entsteht, ist der Preis für den kurzfristigen Frieden zu hoch.

Das Problem beim Nachgeben ist ein doppelter Irrglaube:

  • Der Gegenüber fühlt sich in seinem (potenziell missbräuchlichen) Verhalten bestätigt.
  • Der Nachgebende speichert den Konflikt intern ab, was langfristig die Seelenlast erhöht.

Das Abwägen von Konflikten ist eine notwendige Lebenslast, so essenziell wie die Nahrungsaufnahme. Wer vor dieser Verantwortung flüchtet, mag sich im ersten Moment erleichtert fühlen, doch die Wirklichkeit holt jeden früher oder später ein.

Besonders fatal ist das Nachgeben bei missbräuchlichem Unrecht. Die Nebenwirkungen wiegen hier schwer, da sie das Fundament eines erfüllten Lebens untergraben. Oft beschränken sich diese Folgen nicht nur auf das Individuum, sondern ziehen weite Kreise im sozialen Umfeld.

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