Diktatur mit Überlebenslast
Auch eine Diktatur trägt eine Überlebenslast. Herrscher, die im Saus und Braus leben, während ihr Volk darbt, verlieren den Bezug zur Transformation des Lebenswerts. In Syrien bei Assad oder in Russland bei Putin sieht man: Macht ist oft nur die Kehrseite von Angst.
Das Gleichgewicht der Angst
In einer Diktatur herrscht keine Entspannung. Der Diktator fürchtet den Aufstand, das Volk fürchtet die Folter. Beide haben alles zu verlieren. Doch im Zeitalter des Internets wird das Abschotten von Informationen immer schwieriger – die Mauern der Monarchien von einst bieten heute keinen Schutz mehr vor der Wahrheit.
Diktatur hat Überlebenslast,
auch wenn diese nicht zu Menschen passt.
Despoten verstehen Despoten
Wenn Baschar al-Assad, Wladimir Putin und Kim Jong-un gemeinsam am Schachbrett säßen, wäre das Ergebnis wohl kaum friedlich. Despoten brauchen einander als Halt, doch sie verstehen nicht, dass eine gesunde Lebenslast den Geist stärkt, statt ihn zu brechen. Eine Diktatur mag wie ein Zoo wirken, doch für die menschliche Entwicklung ist sie ein "Griff ins Klo".
Assad hatte noch die Wahl,
für Putin wird das wohl fatal.
Die Gefahr der amerikanischen Transformation
Auch in den USA droht eine gefährliche Wende. Wenn Donald Trump den Umbau vorantreibt, könnte eine amerikanische Diktatur schwerer wiegen als ein Asteroideneinschlag. Ein zweiter Bürgerkrieg in den Staaten wäre heute weit fataler als der erste – er würde nicht zur Einigung, sondern zur globalen Erschütterung führen.
Eine amerikanische Diktatur hätte wohl ein Gewicht,
so sehr schadet ein Asteroid wohl nicht.