SUV BMW iX3 für Kurzstrecken
Hier geht es um Verbrauchsdaten eines iX3 auf Kurzstrecke. Die tatsächlichen Verbrauchswerte mit meinem iX3 im Alltag zeigen, dass der elektrische SUV auf Kurzstrecken sparsamer ist, als ein Diesel. Mit halber Akkuladung bin ich auf Kurzstrecken in der Ebene schon 257 km weit gefahren. Bei einem sinnvollen Einsatz stört das Mehrgewicht des SUV nicht.
Zudem gibt es keine schädlichen Kaltstarts für den Motor beim Elektroauto und der Wirkungsgrad liegt von Beginn ab günstiger. Jedes KFZ muss zur Effizienzsteigerung des Katalysators nach dem Kaltstart das Kraftstoffgemisch erhöhen, damit sich der Katalysator schneller erwärmt und die Wirkung erfüllt.
Gassi gehen mit dem Hund, wäre mit Katalysator wohl ungesund.
Bei einem Diesel mit Rußfilter ist das in der Praxis noch schlimmer, weil der Rußfilter dann nie die Temperatur zum Abbrennen vom Ruß bekommt. Selbst mit Einspritzen von zusätzlichem Kraftstoff gelingt das wohl nur bedingt.
Praktische Verbrauchserfahrungen
Mein BMW iX3 hat nach vier Jahren, (Erstzulassung 15.12.2021) einen für mich nie möglich gehaltenen Verbrauch erreicht. Mein tatsächlicher Verbrauch liegt nachweisbar ab Werk bei 15,2 kWh/100km. Für einen SUV mit breiten Reifen und diesem Fahrzeuggewicht ist das ein sehr guter Wert.
Das Fahrzeug wird überwiegend von meiner Frau und von mir auf Kurzstrecken eingesetzt. Es hat wohl eine hervorragende Umweltbilanz, wenn ich es mit Diesel oder Benzin-Motoren vergleiche. Ein elektrischer SUV ist in diesem Einsatzbereich wohl kaum von einem Verbrennungsmotor zu schlagen.
Bei entsprechender Erfahrung von Beginn ab, hätte ich die 15 kWh/100km sogar unterschritten. Es werden immer wieder mal Elektrofahrer an der Ladesäule blass, wenn ich meinen Verbrauch zeige. Eine Enttäuschung musste ich jedoch beim Vorgänger, den 225xe miterleben. Kehrseite einer Medaille beim Plug-in Hybrid.
Rekuperation und vorausschauende Fahrweise
Mit dem richtigen Umgang mit der Technik und einer vorausschauenden Fahrweise kann man den Verbrauch deutlich senken. Ich benutze auf Kurzstrecken weitestgehend die Lenkrad- und Sitzheizung, aber nicht die Innenraumheizung, was sich positiv auf den Verbrauch auswirkt.
Eine adaptive Rekuperation ist ein Gedicht, denkende Fahrer brauchen das nicht und beim Sparen fällt das ins Gewicht.
Der BMW iX3 ist wie eine Spardose für Kurzstrecken, weil er dort besonders effizient ist. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Verbrennungsmotoren, deren Verbrauch auf kurzen Strecken stark ansteigt.
Auch die THG-Prämie trägt wieder zunehmend dazu bei, dass Elektroautos konkurrenzfähig bleiben. 2025 hatte ich nur noch 40€ bekommen und für 2026 stehen wohl 295€ im Fokus.
Reichweite und Effizienz
Mit einer Akkuladung von 50 % hatte ich schon 257 km Reichweite. Das sind reale Werte, die nicht auf einem Prüfstand, sondern durch mein vorausschauendes Fahrverhalten im Alltag zustande kommen. Ich habe dabei stets auf einen geringen Verbrauch geachtet, um die bestmöglichen Werte zu erzielen.
Fazit: Wahrheit oder mit Lügenbrille
Wie eine neue Studie vom ADAC zeigt, verbrauchen Verbrenner auf der Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten bis zu zwei Drittel mehr Kraftstoff. Bei meinen Elektroauto-Tests habe ich absichtlich das untere Limit ausgelotet, um zu zeigen, was möglich ist.
Testberichte sind wohl oft verzerrt, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Auch bei Autozeitschriften könnten die Werte höher liegen. Meine Werte sind im praktischen Einsatz vom Alltag mit meiner Frau zusammen erreicht worden. Aber auch das ist verzerrend, denn so wie wir, fährt wohl niemand.
Wenn die Wahrheit einfließen kann, kann ein Ausschluss nicht verzerren.
Die stärkste Kraft zur Beeinflussung der Wirklichkeit liegt in der subjektiven Haltung des Menschen. Wer die Lügenbrille nicht abnimmt, merkt gar nicht, dass sich die Sicht verändert.
Meine Erfahrungen basieren auf praktische Tests um zu zeigen, dass ein Elektroauto konkurrenzfähig sein kann. Dein Verhalten mit dem Elektroauto bringt deine modulierte Wahrheit ans Licht.
Oft glaubt man einen Auszug der Wahrheit nicht.
Eine Bergfahrt mit dem iX3
Wir hatten nach dem Dilemma mit dem 225xe (Plug-in Hybrid) nach einer Alternative geschaut und waren deswegen bei Mercedes in Heidelberg. Leider spricht uns die Modellform nicht an.
Nach dem Besuch im Autohaus haben wir uns im Wald die Beine vertreten und über die Fahrzeuge gesprochen. Bei dieser Fahrt hatten wir incl. der Bergfahrt bei warmen Temperaturen einen Gesamtverbrauch von 12,1kWh/100km mit dem SUV.
Wir sind mit dem SUV den Berg erst hoch und dann wieder runter, es war garantiert kein Abschleppwagen drunter.