„Diese Seite fliegt nicht immer – aber sie taucht auf, wo man es nicht erwartet.“
Eine Website ohne klaren Plan wird zur unnötigen Lebenslast. Das ist wie ein Autokauf ohne Führerschein – anfangs vielleicht ein Spaß auf dem Privatgelände, aber auf der Straße folgen Überraschungen, die ins Geld und in die Lebenszeit gehen. Jeder, der einen Webauftritt plant, sollte sich dieser Tatsache bewusst sein.
Hast du keine Zeit, geht eine Website für dich wohl zu weit. Eine Homepage erfordert Lese- und Lernbereitschaft. Nur so vermeidest du Denkfehler, die durch unzureichende Planung entstehen und eine gesunde Balance stören.
Mein Weg begann planlos mit dem kostenlosen Homepage-Creator der Telekom. Ein Lockvogelangebot, das mich in einen Sumpf aus Überlebenslasten führte. Die Umstellung von fünf auf zwei Seiten war nur der Anfang. Das Problem der ständig wechselnden Begriffe und die Unfähigkeit des Baukastens, mit großen Texten umzugehen, machten die Arbeit oft zur Tortur.
Der Baukasten schluckte Zeit, und jedes Update brachte neue Denkfehler hervor. Das Einlesen in rechtliche Angelegenheiten, die AGBs und die technischen Details fühlte sich an wie ein "Höllenritt". Der Baukasten mag optisch ansprechend und für kleine Websites geeignet sein, aber für umfangreichere Inhalte war er unbrauchbar. Die anfänglichen schönen Bilder konnten die frustrierenden Textverarbeitungen nicht wettmachen. Es war einfach nur ein Graus.
Die Telekom-Community ist eine geniale Erfindung, um den Marktwert zu steigern und gleichzeitig Personalkosten zu sparen. Die "unentgeltlichen Hilfsarbeiter" leisten dort einen wertvollen Dienst, der die aktiven Mitarbeiter entlastet. Ich habe im Forum tolle Menschen getroffen, aber auch jene, die ich als "Sperrklinken" wahrnahm. Meine Art, Dinge zu hinterfragen, stieß auf Ablehnung, und schließlich wurde ich gesperrt.
Der Vorwurf, ein "Troll" zu sein, traf mich. Ich konnte nicht verstehen, warum das Streben nach Klarheit und die Unzufriedenheit mit bekannten Fehlern, die jahrelang nicht behoben wurden, als störend empfunden wurden. In der Community gab es eine Art Lügenbrille, die die tatsächlichen Probleme verdeckte.
Dennoch war die Community auch hilfreich. Dank der Unterstützung von Mister X und seiner Anleitungen konnte ich überhaupt erst den Entschluss fassen, vom Baukasten auf HTML5 umzusteigen. Ohne seine Hilfe hätte ich diesen Schritt wahrscheinlich nie gewagt.
Der Umstieg auf HTML5 war mein Weg aus der Baukasten-Falle. Die anfänglichen Schwierigkeiten und "Schnitzer" waren schnell vergessen, als sich die Vorteile zeigten. Ein Test mit Lighthouse brachte das erstaunliche Ergebnis von 4x 100% Leistung – ein Wert, der mit dem Baukasten undenkbar war. Auch wenn die visuelle Erscheinung meiner HTML5-Seite nicht mit den responsiven und hochauflösenden Bildern des Baukastens mithalten kann, ist die Leistung unschlagbar.
Mit HTML5 geht mir endlich ein Licht auf. Ich kann zwar nicht mehr "Text umherschaufeln", aber die Arbeit ist jetzt kalkulierbar und ich habe die volle Kontrolle. Die Mühen der Umstellung waren es wert, denn es hat sich ein Denksport (EberttrebeN-Sport) ergeben, der mir neue Erkenntnisse generiert hat. Meine Sehnenscheidenentzündung ist nun ein Zeichen für diesen Kampf.
EberttrebeN-Sport für den fehlenden Rapport: Ein Mensch leidet, wenn Missbrauch von ÜLLDW stark ist. Um sich zu verbessern, muss der Mensch die Wirkung der Winkel für seine Gefühle verstehen. Ein Schritt vor oder zurück bringt den Menschen zum Fühlen von Glück zurück.
Der Wechsel auf HTML5 brachte nicht nur technische Vorteile, sondern auch kreative Lösungen. Meine Frau weiß noch nichts davon, aber mein Projekt hat mich ins Separee verschlagen. Mit einem Laptop, der wie ein "Schlepptop" ist, und einer Jumbo-Kehrschaufel aus dem Baumarkt als praktische Ablage im Auto, kann ich nun flexibel arbeiten. Das ist eine Lösung, die das Leben leichter macht und die ich ohne diesen "Höllenritt" nie gefunden hätte. Das Leben ist voller Früchte, du musst sie nur selbst pflücken wollen.
Mein Fazit ist klar: Für Gewerbetreibende ist ein Profi die beste Wahl. Doch für mich war der Weg, auch wenn er holprig war, die beste Entscheidung. Er hat mich gelehrt, dass der Fortschritt nicht immer exponentiell sein muss. Und dass man auch als Einzelner – als kleiner Partikel – positive Veränderungen anstoßen kann.
Ergebnis einer inhaltlich identischen Website mit HTML5 erstellt, die mit Lighthouse einem Test unterzogen wurde
Das war die alte Website mit einem Baukasten von der Telekom erstellt
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