„Diese Seite fliegt nicht immer – aber sie taucht auf, wo man es nicht erwartet.“
Einen Wermutstropfen habe ich mit der Erfahrung nun auch zu meinem neuen Auto, eigentlich zum Management der Steuerung des Plug-in Hybrid. Das sollte aber kein großes Problem sein, wenn der Hersteller dies genau so sehen sollte wie ich. Immerhin muss man erst einmal wissen, welche Dinge in welchem Zusammenhang ablaufen. Das hat durchaus etwas mit den Lebenswirkungen zu tun. Auch mein Start war nicht der Beste.
Wären wir nur Affen, würden wir nur gaffen, trifft es auf einem Mensch, dann gibt der seinen Senf.
---Ich habe festgestellt, dass der Verbrennungsmotor meines Plug-in-Hybrids manchmal unerwartet anspringt, selbst bei warmem Wetter und vollem Akku. Ein Beispiel dafür war eine 1-km-Fahrt zum Supermarkt und zurück, bei der der Motor auf der Rückfahrt ansprang. Das ärgerliche daran ist, dass der Motor bei dieser kurzen Strecke nicht warm wird und dies zu Kondenswasser im Auspuff und Belastung des Partikelfilters führen kann.
Nach akribischer Beobachtung und Recherche in Foren habe ich gelernt, dass dies eine bewusste Entscheidung der Motorsteuerung ist. Um Schäden durch Stillstand vorzubeugen, wird der Motor spätestens nach 10 Tagen automatisch gestartet. So wird verhindert, dass der Kraftstoff verklumpt – denn der Tank ist sogar für E25 ausgelegt, das einen höheren Bio-Anteil hat. Dieses automatische Starten schützt den Motor und die Einspritzdüsen.
Ich vermutete auch, dass das Problem am schnellen Bewegen des Wahlhebels lag, ohne zu warten, bis das System vollständig hochgefahren war. Auch wenn dies ein bewusster Fehler meinerseits war, könnte ein Software-Update dies in Zukunft beheben.
---Mein Plug-in-Hybrid hat sich für mich als ideales Kurzstreckenauto erwiesen. Mit einem Luftdruck von 3,2 Bar im Reifen erreiche ich auf meiner 4,6 km langen Strecke zum Baggersee und zurück einen Verbrauch von nur 10,8 kWh/100 km. Bei 27,43 Cent/kWh entspricht das 2,96 € Stromkosten auf 100 km.
Im Jahr 2020 lag mein Mehrverbrauch bei 533 kWh, was Stromkosten von etwa 160 € bedeutet. Mit einer jährlichen Steuer von 30 € für das Fahrzeug komme ich auf Gesamtkosten von nur 190 € pro Jahr. Das ist deutlich günstiger als jeder Diesel mit vergleichbarer Leistung, der allein durch die Jahressteuer teurer wäre.
Ein Plug-in-Hybrid ist nicht nur gut für die Umwelt, da er Feinstaub und Abgase auf Kurzstrecken reduziert, sondern auch für den Geldbeutel. Wer sein Fahrzeug regelmäßig lädt, kann den Kraftstoffverbrauch auf ein Minimum senken und die Vorteile der Rekuperation nutzen.
Was wäre also in Richtung Umweltschutz wertvoller? Vermutlich weniger wollen, was den Konsum angeht.
---Während ein Plug-in-Hybrid dank seines Benzinmotors einen „Notanker“ hat, ist man bei einem reinen BEV auf die Ladeinfrastruktur angewiesen. Das kann im Alltag zu unerwarteten Herausforderungen führen. Ich habe selbst erlebt, wie eine Ladesäule meine App nicht erkannte. Solche Situationen können nervenaufreibend sein, besonders wenn man es eilig hat.
Ein Plug-in-Hybrid vereint das Beste aus beiden Welten: elektrisches Fahren im Alltag und die Flexibilität eines Verbrenners für Langstrecken. Das macht ihn zur perfekten Lösung für ländliche Gebiete oder für Familien, die nicht immer Zugang zu öffentlichen Ladesäulen haben. Gerade im Winter, wenn der Akku über Nacht in der Kälte steht, ist der Verbrenner eine verlässliche Option, um optimale Reichweite und Leistung zu gewährleisten.
Ein sehr großer Akku wird aber für eine Langstrecke unter Umständen zu klein sein.
Ich bin nun schon 2,5 Jahre mit meinem vollelektrischen BMW iX3 unterwegs, und ohne die Erfahrungen mit dem Plug-in-Hybrid wäre dieser Umstieg vermutlich schwieriger gewesen. Nach dem Lesen vomMedaillenspiegel für Elektroautos, hätte ich den Umstieg wohl noch überlegt, so habe ich mich aber 2025 aufgeregt.
---Mein neues BEV erleichtert den Ladevorgang erheblich. Dank des CCS-Steckers kann der Akku ausgelesen werden. Mit der Aktivierung von „Auto-Charge“ startet der Ladevorgang von alleine. Wenn jeder Akku einen einzigartigen Code hätte, müsste man auch nur für seine eigene Ladung bezahlen, was den Prozess weiter vereinfachen würde. Ich nutze zudem die kostenlosen Lademöglichkeiten bei Discountern in der Nähe.
Ich habe noch keinen HPC-Lader testen können, da der Akku dank unserer kurzen Fahrten nicht leer genug war. Für längere Strecken habe ich aber eine Ladekarte, mit der ich an Ionity-Stationen für 0,35 € anstatt 0,79 €/kWh laden kann.
Negative Erkenntnisse soll es geben, ich lasse trotzdem die BEV leben, es ist wie immer die Überlebenslast und die Frage für wen sie passt.
Mit dem iX3 kommt auch ein mobiles Schnellladegerät, das an verschiedene Steckdosen angeschlossen werden kann – von der normalen Haushaltssteckdose bis zum 16A Drehstromanschluss. Ich habe mich bewusst gegen eine Wallbox entschieden, da das mobile Ladegerät in meiner Garage an der Wand hängt und ich damit auf Reisen flexibel bleibe.
---Trotz aller Begeisterung für die Technik gibt es auch Momente, in denen sie beschwerlich sein kann. Ein Beispiel ist die automatische Sitzverstellung. Als ich einkaufen war, stieg meine Frau, die gefahren war, auf dem Fahrersitz aus. Als ich mit meinem Schlüssel auf der Beifahrerseite einstieg, fuhr der Fahrersitz automatisch in meine gespeicherte Position. Das führte zu einer unbequemen und unerwarteten Situation für meine Frau und mich.
Solche unvorhergesehenen Ereignisse können frustrieren, aber ich glaube, dass wir uns noch am Anfang einer technologischen Hochkultur im Fahrzeugbereich befinden. Es ist wie bei den ersten Versionen von Windows – man kann von den heutigen Versionen nur träumen.
Ein Beispiel für die herausragende Technologie ist der Verbrauch bei Autobahnfahrten. Mit dem „Driving Assistant Professional“ bin ich einem LKW im Windschatten gefolgt und habe Verbräuche von 10,2 bis 12,4 kWh/100 km erzielt. Das entspricht Stromkosten von nur 3,45 € auf 100 km für ein SUV. Solche Werte sind beeindruckend und zeigen das enorme Potenzial dieser Fahrzeuge.
Ich hoffe, dass sich solche kleinen Probleme mit der Benutzerführung in Zukunft durch Software-Updates lösen lassen.
---Unter dem ausgewählten Link von plugme externer Link kann vieles zum Laden und betreiben eines E-KFZ erfahren werden.