Resonanzprüfung bei Premiere der Neuen Klasse

Am Samstag stand ich vor dem 1. BMW der Neuen Klasse. Ob ich bei der Premiere vom iX3 den Schatten vom 225xe Plug-in Hybrid spüre? Dieser Tag wird wohl zur Resonanzprüfung für mich.

Die offizielle Einführung der Neuen Klasse mit dem BMW iX3 wird zusammen mit meiner Frau, meiner Tochter und meinem Enkel stattfinden. Es ist ein Moment, der eigentlich von Vorfreude geprägt sein sollte. Beim Vorgänger der Neuen Klasse war das noch für alle von uns total zu spüren.

Die Seelenlast als ehemaliger Pionier legt sich diffus auf die Wunde, wie der Saharastaub der letzten Tage über das Sonnenlicht. Nur im Gegensatz zum Staub, sieht man eine Seelenlast nicht.

BMW iX3 der Neuen Klasse

Wenn der Schatten vom 225xe nur nicht wäre. Heute war es so weit. Wir waren bei der Premiere des neuen BMW iX3 der Neuen Klasse. Ich stand dort – zusammen mit meiner Frau, meiner Tochter und meinem Enkel, wie es eigentlich geplant war.

Nur der Wertverlust beim 225xe passte dazu nicht, er fällt für uns aber dennoch ins Gewicht.

Es hätte ein Moment der Leichtigkeit sein können – doch der Schatten war schneller. Da war dieser eine, leise Widerhall in mir, der mich an den Plug-in Hybrid 225xe erinnerte. An die Momente, in denen Technik nicht nur streikte, sondern eine emotionale Distanz erzeugte, die über eine gewöhnliche Werkstattrechnung hinausging.

Wenn ich den neuen iX3 betrachte, sehe ich nicht nur ein Fahrzeug. Ich sehe eine Prüfung: Kann eine glänzende neue Fassade die kalte Erfahrung von damals wirklich heilen?

Eine Bestandsaufnahme zwischen Fortschrittsglauben und der Seelenlast, die man in Rückspiegeln nicht verliert.

Ich frage mich nun, wäre der neue iX3 nur der nächste Schritt in einer Kette von Abhängigkeiten, die ich längst hätte loslassen sollen? Plug-in Hybrid 225xe

Technik, die begeistert – und eine Marke, die schweigt

Mein 225xe war ein Fahrzeug, von dessen technischem Konzept ich zutiefst überzeugt war. Besonders mein elektrischer Verbrauch lag in einem Bereich, der mich oft in den höchsten Tönen von diesem Wagen schwärmen ließ.

Ich habe auch seine Schwächen nie verschwiegen, aber stets im Kontext eines Gesamtkonzepts gesehen, das mich faszinierte.

Doch als es ernst wurde, als ich als Kunde Unterstützung in einer Krisensituation brauchte, begegnete mir BMW mit einer Kälte, die mich bis heute beschäftigt. Dieser Umgang fühlte sich nicht wie ein technisches Problem an, sondern wie ein tiefer Vertrauensbruch.

Es war das Gefühl, dass meine jahrelange Begeisterung und meine Integrität als treuer Fahrer in der Kalkulation des Konzerns schlichtweg keinen Platz hatten.

Die Technik des neuen iX3 hatte dadurch einen unerwarteten Nebeneffekt: Je größer die Faszination für das neue Konzept wurde, desto deutlicher spürte ich den Bruch, den der Vorgänger hinterlassen hatte.

Ich überlege inzwischen, ob ich mich im Active‑Tourer‑Forum wieder anmelden soll. In meinem derzeitigen Forum scheint es keine Auffälligkeiten beim 225xe zu geben, wie ich sie erleben musste.

Ich finde es schade, dass dort so viele Menschen mit Herzblut ihre Zeit für andere Interessenten und Fahrer des Active Tourer – und damit letztlich auch für BMW – investiert haben.

Der 225xe war aus damaliger Sicht ein hervorragendes Auto, und ich war restlos davon begeistert.

Wenn Neukunden beim neuen iX3 mit seinen Schlüsseltechnologien eine ähnliche Erfahrung machen sollten wie ich damals, wäre das für BMW langfristig wohl kaum nachhaltig. Der effiziente E‑Antrieb mit 800‑Volt‑Architektur und Rundzellen kann nur überzeugen, solange er zuverlässig seine Runden dreht.

Die Reichweite von 805 km gilt natürlich nur, solange der Akku zuverlässig funktioniert. Wenn die Rundzellen tatsächlich ein tragender Bestandteil der Karosserie sind, stellt sich die Frage, wie belastbar das Konzept im Fall eines späteren Akkutauschs wäre.

Beim Suchen im Active‑Tourer‑Forum hatte ich zudem den Eindruck, dass Ersatzakkus für den 225xe inzwischen schwer zu bekommen sind. Das wirft für mich Fragen auf, die ich nicht einfach zur Seite schieben kann.

Die Amischen brauchen keinen Drehmoment an der Hinterachse – dort trägt das Pferd das Gewicht. Es ist nur ein virtuelles Gedicht, doch es heilt meine Seelenlast nicht.

Aus heutiger Sicht habe ich Verständnis dafür, dass meine Leserbriefe unbequem waren. Ich bin ein gebranntes Kind. Wären wir von diesem Missgeschick verschont geblieben, hätte ich meinen Seelenfrieden wohl behalten – und den neuen iX3 vermutlich blind schon vor seiner Präsentation bestellt.

Eindrücke von heute: Zwischen Glanz und Geschichte

Die heutige Premiere des iX3 der Neuen Klasse hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Wenn man vor diesem neuen Konzept steht, spürt man den Fortschritt und die Vision, die BMW vermitteln will.

Doch während ich das Auto betrachtete und die Atmosphäre der Veranstaltung auf mich wirken ließ, blieb die Frage, wie viel sich unter der Oberfläche wirklich verändert hat. Es ist ein faszinierendes Stück Technik, keine Frage.

Aber in den Momenten, in denen ich die Reaktionen der Menschen um mich herum beobachtete, suchte ich nach einer Wärme, die ich damals – als der Service versagte – so schmerzlich vermisst habe.

Es ist ein seltsames Gefühl, sich zu einem Produkt hingezogen zu fühlen, während die Erinnerung an die menschliche Enttäuschung wie ein leiser Schatten über der glänzenden Karosserie liegt.

Eine neue Brille für das Neue

Wenn ich also heute auf den iX3 blicke, geschieht das mit einer anderen Brille als früher. Ich sehe nicht mehr nur die technischen Daten oder die Versprechen der Prospekte.

Ich sehe das, was ich gelernt habe: Dass Technik nur der eine Teil der Wahrheit ist. Der andere Teil, das Fundament, ist die menschliche Ebene, das Miteinander und die Wertschätzung.

Ich möchte den iX3 sehen – nicht weil ich auf der Suche nach einer neuen Abhängigkeit bin, sondern weil ich neugierig bin, ob eine Marke aus ihren Fehlern in der Kundenbeziehung lernen kann.

Es ist ein Experiment. Eine Resonanzprüfung. Ich habe heute nicht nur geschaut, wie das Auto aussieht, sondern wie es sich anfühlt, wieder einer Marke gegenüberzustehen, die mich einmal menschlich enttäuscht hat, für deren Technik mein Herz aber noch immer ein Stück weit schlägt.

Manchmal liegt die Erfüllung im Loslassen – doch wir sind als Menschen wohl immer wieder aufs Neue bereit, uns auf das Spiel der Hoffnung einzulassen.

Eine Nacht nach der Premiere

Den Eindruck nach der ersten Nacht von dieser Premiere konnte ich bereits schon im visuellen Schatten davor spüren. Meine Frau ist nach dem Probesitzen im iX3 der Neuen Klasse von BMW, in den iX1 umgestiegen, der auch im Showroom stand.

Für meine Frau war der neue iX3 zu unübersichtlich und eigentlich auch für die Parkplätze einer Innenstadt zu groß. Sie fühlte sich im iX1, den nun auch unsere Tochter als Nachfolger vom Plug-in Hybrid 225xe hat, deutlich wohler.

Es ist nicht die Technik, die mich zweifeln lässt, sondern ihr Verhältnis zu meinem Alltag.

Für mich stellt sich auch die Frage, was ich mit einem so schweren Auto nun anfangen soll. Nur um einen schweren Akku, der viel schneller geladen werden kann als ich es benötigen würde umherzufahren und damit die Reifen stärker abzufahren, macht keinen Sinn für mich.

Der Reifenabrieb ist bei hohem Fahrzeuggewicht höher, insbesondere wenn der Luftdruck nicht stimmt. Die Technik des iX3 kann dem etwas entgegenwirken, da die Luftdrucküberwachung frühzeitig anschlägt. Kommenden Abschlägen für Feinstaubabrieb kann das aber wohl nicht verhindern.

Der Abrieb bei den Bremsbelägen könnte sich dafür in der zukünftigen Abgabenordnung positiv gestalten. Der neue iX3 muss wohl die Bremsbeläge viel weniger nutzen, weil er noch besser rekuperieren soll, als der Alte. Nur rollen ist noch besser, wie ich es wohl mit meinem Verbrauch beim iX3 hinbekomme.

Ich habe dafür aber kein Pferd vor das Auto gespannt, ich bin nicht bei den Amischen.

Bedenken zur Neuen Klasse

Während ich den neuen iX3 der Neuen Klasse betrachte, frage ich mich, ob BMW die richtigen Lehren aus den vergangenen Jahren gezogen hat. Die Technik wirkt beeindruckend, fast makellos – doch gerade das macht mich vorsichtig.

Zu oft habe ich erlebt, dass glänzende Innovationen die Schattenseiten überdecken, bis ein Kunde sie unfreiwillig sichtbar macht.

Die Neue Klasse verspricht Effizienz, Reichweite, Digitalisierung und ein neues Kapitel der Elektromobilität. Aber ich frage mich, ob BMW auch an den Stellen weiterentwickelt hat, die man nicht in Prospekten findet:

  • Diagnosefähigkeit – Können Werkstätten Fehler wirklich finden, oder wird weiterhin getauscht, bis der Kunde aufgibt?
  • Transparenz – Wird offen kommuniziert, wenn etwas unklar ist, oder bleibt man im Nebel der Herstellervorgaben?
  • Kundenbeziehung – Hat BMW verstanden, dass Vertrauen ein Bauteil ist, das man nicht ersetzen kann?
  • Fehlerkultur – Gibt es die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, bevor ein Fall eskaliert?

Ich sehe die Neue Klasse – aber ich sehe auch die alte Frage: Wird BMW diesmal nicht nur Technik liefern, sondern auch Haltung?

Denn Fortschritt ist mehr als ein neuer Akku. Es ist die Fähigkeit, aus den eigenen Schatten zu lernen.

Mit den negativen Erfahrungen bei dem 225xe, wurde unsere ganze Familie bis heute nachhaltig getroffen. Der Versuch durch den Wiedereintritt ins Gefüge von BMW mit dem Nachfolger vom 225xe, der mit einem bis jetzt problemlos funktionierenden iX1 erfolgte, konnte die Transformation zum Glück nur ein Stück erfüllen. Beim Blick in die Vergangenheit könnte ich heute noch brüllen.

Vielleicht braucht es Zeit, bis die Neue Klasse wirklich bei mir ankommt. Doch dieser Tag hat mir gezeigt, dass Resonanz nicht im Prospekt steht, sondern im eigenen Inneren entsteht.

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